LEADER-Region zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

Am 25. Februar 2010 konnte die LEADER-Region Innviertel – vom Inn zum Kobernaußerwald bei der diesjährigen Vollversammlung in Waldzell eine beeindruckende Zwischenbilanz vorlegen. Die Akteurinnen und Akteure konnten sich in der frisch herausgebrachten Regionsbroschüre von der entstandenen Projektlandschaft der letzten zwei Jahre überzeugen.

Regionalentwicklung braucht Methode: Eine dieser Methoden zur Weiterentwicklung ländlicher Gebiete stellt der LEADER-Ansatz dar. 2013 endet die erste Periode unserer jungen LEADER-Region, in der sich 35 Gemeinden des Bezirkes Ried und Braunau zur Zusammenarbeit eingefunden haben. Die Halbzeit des Programms ist fast erreicht. Zeit, auf der diesjährigen Vollversammlung der Aktionsgemeinschaft eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

6,6 Millionen Euro investiert
In den ersten zwei Jahren der Geschäftstätigkeit wurden 35 LEADER-Projektanträge bei den zuständigen Förderstellen in Linz eingereicht. 27 davon sind bereits bewilligt und in Durchführung. Die 35 Projektvorhaben haben ein Investitionsvolumen von etwa 6,6 Millionen Euro ausgelöst und damit in etwa 2,4 Millionen Euro an Fördermittel an die Region gebunden. „Das Schöne an der LEADER-Methode ist, dass wirklich jeder Lebens- und Wirtschaftsbereich in unserem ländlichen Raum von den Projektinitiativen erfasst wurde.“, meint der in der Versammlung wiedergewählte LEADER-Obmann Alfred Schrems aus St. Georgen bei Obernberg. „Kooperation, Vernetzung und Innovation sind die Schlagworte, die die Leitprojekte unserer Akteure auszeichnen.“

Eine zur Vollversammlung frisch herausgebrachte Broschüre zeigt diese beispielgebenden Projektansätze aus Landwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Gewerbe, Kunst und Kultur sowie aus Natur- und Lebensraum. Die Broschüre ermöglicht so einen Blick in den Warenkorb der LEADER-Region und zeigt, wie Menschen aus der Region mit dem LEADER-Ansatz arbeiten. „Wer den Mut aufbringt, Grenzen zu überwinden, wer sich auftut, im Miteinander mehr Sinn, mehr Freude und vor allem – mehr WERT – zu finden, hat die LEADER-Methode verinnerlicht.“, ist Obmann Schrems überzeugt. Ganz wichtig für die 35 Mitgliedsgemeinden: in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten in die Zukunft zu investieren. Auch hier hat sich LEADER bei uns bewährt, so Schrems, denn jeder investierte Euro einer Mitgliedsgemeinde in die Aktionsgemeinschaft ging bereits in diesen ersten beiden Jahren dank Fördermittel von Land, Bund und EU verfünfzehnfacht wieder an die Region zurück.

Gemeinsam mehr bewegen
Der Blick auf den Zwischenbericht zeigt, wie wichtig das Thema Vernetzung in allen dargestellten Leitprojekten der Region ist. Ob es sich um die größte Skiflug-Anlage der Welt handelt, auf der jeder Mann und jede Frau altersunabhängig einen 200-Meter-Skiflug am eigenen Leib erleben kann (Schmiedbauer´s Skiflyer), ob es um Lebensqualität am Land und den kulturellen Austausch mit europäischen Kulturdörfern geht (Kulturdorf Kirchheim) oder um das Schaffen einer regionalen Plattform meisterlicher Innviertler Handwerksbetriebe (Innviertler Meisterstrasse) – immer ist Kooperation und Netzwerkbildung der Vater des Gedankens. „Das Vernetzen von Wissensträgern in der Projektarbeit zählt zu meinen zentralen Aufgaben.“, ist sich Mag. Markus Wiesbauer, Geschäftsführer der LEADER-Region, bewusst. „Wir wollen mit der Broschüre zeigen, dass Menschen mit Mut und Weitblick viel bewegen und damit entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität bei uns vor Ort nehmen.

Die LEADER-Broschüre der Region Innviertel – vom Inn zum Kobernaußerwald ist ab sofort bestellbar unter office@leader-innviertel.at

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