Was ist LEADER?

Was macht eine Leader-Region?

Leader ist vereinfacht ausgedrückt eine Methode, um ländliche Regionen in ihrer Entwicklung nachhaltig zu fördern. Oberstes Ziel dieses von der EU ins Leben gerufenen Förder- und Entwicklungsprogramms ist, die Lebensqualität am Land zu steigern und die ländliche Wirtschaft anzukurbeln.

Wie setzen wir diese Methode um?

Leader lebt von 7 wesentlichen Elementen:

1. Der territoriale Ansatz:

Leader wird in Kleinregionen umgesetzt, die eine gemeinsame gebietsbezogene Entwicklung ermöglichen. Bei uns ist das die Region Innviertel – vom Inn bis zum Kobernaußerwald – und umfasst 35 Gemeinden.

2. Der partnerschaftliche Ansatz:

Im Regionalverein, der die Leader-Region koordiniert, kommen lokale Partner aus öffentlichen und privaten Einrichtungen zusammen.

3. Der Bottom-Up Ansatz:

Jetzt wird es interessant. Bottom-Up bedeutet, dass die Strategien und Projekte in den Regionen entwickelt werden und nicht von externen Planungsstellen oder Organisationen aufgesetzt werden. Die Partner haben es also selbst in der Hand, was entwickelt und weiterverfolgt wird.

4. Der multisektorale Ansatz:

Die Projekte können alle Lebensbereiche am Land erfassen, denn es handelt sich um eine sektorenübergreifende Maßnahme. Das heißt, Akteur/innen und Projekte aus allen Bereichen der lokalen Wirtschaft können und sollen zusammenwirken.

5. Der innovative Ansatz:

Leader ist auch eine Art Zukunftswerkstatt oder Versuchslabor und lebt davon, Neues zu versuchen und die gewohnten Wege zu verlassen.

6. Kooperation:

Gemeinsam lässt sich vieles besser bewältigen. Deshalb setzt Leader auf die Kraft der Kooperation und unterstützt vorzugsweise Initiativen und Projekte, wo man sich zusammensetzt und gemeinsame Aktionen plant.

7. Vernetzung:

All das ist nicht möglich, wenn jeder nur das Eigene sieht. Deshalb sind es die Netzwerke, virtuelle wie reale, und der dadurch ermöglichte Erfahrungsaustausch, der das Wesen von Leader auf den Punkt bringt.