Innviertler zu Besuch in Vorarlberg

Vom Käsekeller bis zum Biosphärenpark

28  interessierte Personen folgten dem Aufruf der beiden LEADER Regionen Pramtal und Innviertel zur Exkursion nach Vorarlberg und nahmen spannende Ideen und innovative Entwicklungsansätze mit nach Hause

Drei spannende, informationsgeladene Tage gönnte sich die Delegation aus dem Innviertel Anfang Juni bei herrlichem Wetter und entspannter Atmosphäre mit den Vorarlberger LEADER Regionen. Der Erfahrungsaustausch hätte ergiebiger nicht sein können: Von der Geschichte des Montafoner Tisches über energieeffiziente Bauweisen der preiswürdigen Energiegemeinde Langenegg bis hin zu eindrucksvollen Architekturbeispielen unter Nutzung der heimischen Weißtanne war alles vertreten, was das ländliche Entwicklungsherz begehrt.

Auch kulinarischen Genüssen gab man sich hin – so mancher Teilnehmer deckte sich auf der Käsestraße im Bregenzerwald mit einem Jahresvorrat an würzigem Bergkäse ein. Gleichzeitig zeigte man sich vom Designanspruch des vorgestellten Werkraum Depots beeindruckt, einer Ausstellungsplattform für Möbel und Objekte aus dem Bregenzerwald. Für die Innviertler war freilich auch eines erkennbar: Dass die Ideen und Entwicklungsansätze zwar aus einer Region stammen, die von den Voraussetzungen und Problemstellungen unterschiedlicher nicht sein könnte, aber gerade deswegen kreativen Freiraum für innovative Ansätze gerade für das Innviertel bietet.

Vollgepackt mit Eindrücken und Gesprächsstoff erlebte die lustige Gruppe aus dem Innviertel auf der Heimreise noch eine Begegnung der anderen Art: Mitten in Sonntag, einer kleinen Gemeinde im Biosphärenpark des Großen Walsertals, kam es  beinahe zu einer Familienzusammenführung. Eine gebürtige Weilbacherin, die ins Große Walsertal geheiratet hatte, stellte sich am Parkplatz der 684-Seelen-Gemeinde den Innviertlern vor und forschte prompt Verwandte unter den Exkursionsteilnehmern aus. So klein ist die Welt – auch im Großen Walsertal!

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